Kapitel 02 · Fotos hinzufügen
2.3Import von Speicherkarten
Der Kartenimport kopiert Fotos von einer Speicherkarte in Apple Fotos oder einen Ordner.
Ein auswerfbares Laufwerk mit einem DCIM-Verzeichnis erscheint unter GERÄTE. Importieren … öffnet den Import; das Auswurfsymbol meldet die Karte ab.
Auf iPhone und iPad. In der Bibliothek + → Von Speicherkarte importieren … und dann Speicherkarte in Dateien wählen … antippen. Unter Durchsuchen → Orte die Speicherkarte oder ihren DCIM-Ordner wählen. Der Import öffnet sich, während die Karte eingelesen wird.
Zugriff erlauben. Bei fehlender Leseberechtigung öffnet Zugriff erlauben … die Ordnerauswahl. Dort die Karte bestätigen. Frames merkt sich die Berechtigung für jede Karte. Nach einer Neuformatierung gilt sie als neues Volume und benötigt erneut Zugriff. Andere Lesefehler erscheinen mit einer Fehlermeldung und Erneut versuchen.
Vier Schritte. Der Import gliedert sich in Fotos, Ziel, Ort und Übersicht. Auf Mac und iPad stehen die Schritte in einer Seitenleiste, jeder mit einer einzeiligen Zusammenfassung; ein Klick öffnet den Schritt. Auf dem iPhone bilden sie eine Liste unter dem Kartennamen, und Antippen öffnet einen Schritt. Jeder Schritt lässt sich jederzeit öffnen. N importieren steht in der Fußleiste und wird nach Abschluss der Prüfung verfügbar. Der Schritt Ort ist optional.
Fotos: Einlesen und Vorschau. Zunächst erfasst Frames die Dateien und ordnet RAW und JPEG einander zu. Übersprungene Dateien werden genannt, damit Abweichungen vom Kamerazähler nachvollziehbar bleiben. Danach lassen sich Fotos auswählen; der Import wird nach Abschluss der Prüfung freigegeben. Frames prüft Namen, Größen und Aufnahmezeiten und zeigt dabei Gruppen und mögliche frühere Importe an. Für Fotos ohne Aufnahmedatum werden Hashwerte berechnet, ebenso bei unklaren Dubletten, die sich durch einen bekannten Hashwert eindeutig zuordnen lassen. Reine Metadatentreffer gelten weiterhin als wahrscheinlich bereits importiert und können trotzdem importiert werden. Aufnahmezeiten und berechnete Hashwerte bleiben über Neustarts und erneutes Einlegen erhalten. Unveränderte Dateien benötigen dadurch nur eine kurze Prüfung der Dateiinformationen. Kartenoptionen (•••) → Dateiinhalte erneut einlesen liest jede Datei vollständig neu, etwa nach Änderungen auf FAT-/exFAT-Karten, bei denen Größe und Zeitstempel unverändert geblieben sind.
Vorschaubilder werden für die sichtbaren Fotos ausgelesen, bevorzugt aus dem zugehörigen JPEG, sonst aus der RAW-Datei.
Aufnahmepausen von mindestens drei Stunden trennen die Fotos in Gruppen. Fotos ohne Datum stehen in einer letzten Gruppe. Jede Gruppe hat eine horizontal scrollbare Vorschauleiste.
Importstatus. Jedes Foto erhält eine von vier Angaben:
- Bereits importiert: Der Hashwert stimmt mit dem Kartenimportverlauf überein. Das Foto ist abgeblendet und nicht auswählbar.
- Wahrscheinlich bereits in der Mediathek: Dateiname ohne Endung und Aufnahmezeit passen innerhalb eines Zeitfensters von ungefähr einem Tag zu einem Katalogeintrag. Das Foto bleibt auswählbar.
- Früherer Import nicht bestätigt: Ältere Importdaten reichen nicht aus, um die gesamte Datei mit einer früheren Kopie abzugleichen. Das Foto bleibt auswählbar und ist zunächst ausgewählt. Die Auswahl lässt sich aufheben, um einen erneuten Import zu vermeiden.
- Neu: Es wurde keine Übereinstimmung gefunden.
Fotos auswählen. Ein Klick wählt ein Foto aus oder ab. Ziehen über mehrere Fotos übernimmt die Aktion des ersten Fotos. Das Kontrollkästchen einer Gruppe wählt die gesamte Gruppe aus oder ab; ein gemischter Zustand kennzeichnet eine Teilauswahl. Auch ein einzelnes Foto aus einer sonst nicht ausgewählten Gruppe lässt sich importieren. Auf iPhone und iPad werden Gruppen ausgewählt oder einzelne Vorschauen angetippt.
Ziel. Auf dem Mac gilt Fotos-Mediathek oder Ordner für den gesamten Import. Auf iPhone und iPad kommen die Fotos in Apple Fotos in ein Album mit dem Namen der Karte; ein erneuter Import derselben Karte ergänzt dieses Album. Bei Apple Fotos lässt sich die Album- und Ordnerliste durchsuchen oder filtern. Entweder ein Album auswählen oder in einem Ordner einen neuen Albumnamen eingeben. Neuer Ordner … ergänzt den geplanten Pfad. Auch die oberste Ebene der Mediathek ist verfügbar. Der vollständige Pfad steht neben der Schaltfläche.
Bei einem Ordner werden ein Zielverzeichnis sowie Muster für Unterordner und Dateinamen festgelegt. {date:yyyy}/{date:MM-dd} und {date}-{seq:4} ergeben zum Beispiel 2026/09-04/2026-09-04-0001.DNG. Ein zugehöriges JPEG erhält denselben Namen. Platzhalter werden hervorgehoben, unbekannte Platzhalter in der Fehlerfarbe. Die Karte liefert keine Werte für {camera}, {lens}, {iso} oder {rating}. Diese Platzhalter und angrenzende Trennzeichen entfallen; leere Platzhalter werden am jeweiligen Feld aufgelistet.
Vorhandene Dateien. Eine laufende Nummer überspringt belegte Dateinamen. Dateien werden nie überschrieben. Enthält das Muster kein {seq:…}, wird das betroffene Foto bei einer Kollision übersprungen und sein Name gemeldet. Bei RAW+JPEG müssen beide Namen frei sein. Beide Dateien werden vorbereitet, bevor eine davon im Ziel abgelegt wird. Scheitert das Kopieren oder Ablegen, entfernt Frames die bei diesem Versuch erzeugten Dateien. Schlägt auch das Aufräumen fehl, nennt die Fehlermeldung die verbliebenen Pfade. Ordnermuster müssen innerhalb des Ziels bleiben; Dateimuster müssen genau einen Dateinamen ergeben.
Beim Ordnerziel zeigt Frames die zuständige Quelle an. Fehlt eine, nimmt Als Quelle hinzufügen den Zielordner in den Katalog auf. Der Import ist auch ohne diesen Schritt möglich. Importe in Apple Fotos werden über die normale Synchronisierung katalogisiert.
Das Ziel gilt während der aktuellen Sitzung für alle Karten. Anfangs richtet es sich nach der Auswahl in der Seitenleiste; beim Beenden wird es zurückgesetzt. Vor dem nächsten Import den Zielpfad prüfen.
Ort. Eine aufgezeichnete Strecke gibt den ausgewählten Fotos beim Import einen Aufnahmeort. Der Schritt listet die Strecken auf, wählt die zu den Aufnahmezeiten passenden bereits aus und zeigt sie auf einer Karte und einer Zeitleiste. Strecke hinzufügen … nimmt eine GPX-, FIT- oder KML-Datei auf; auf iPhone und iPad bietet Health-Trainings Trainings mit Route an. Ohne Änderung in diesem Schritt wird ohne Orte importiert. Siehe Orte aus einer Strecke.
Übersicht. Vor dem Start zeigt die Übersicht, was der Import tun wird: Anzahl und Datenmenge der Fotos, den Zielpfad, wie viele Fotos aus welchen Strecken einen Ort erhalten, und Namen, die ein festes Dateinamenmuster bereits belegt vorfindet. Diese Fotos werden übersprungen.
Import starten. Importieren legt geplante Ordner und Alben an und startet das Kopieren. Wird der Dialog vorher geschlossen, entstehen keine leeren Sammlungen. Weitere Importe in denselben neu angelegten Pfad verwenden diesen erneut.
Der Dialog schließt sich, während der Import weiterläuft. Kartenzeile und Aktivitätsliste zeigen erst beispielsweise 12 von 40 werden kopiert, dann Katalogisieren. Die zweite Phase hat keinen bestimmbaren Fortschrittswert und endet, sobald die Fotos im Raster erscheinen. Weitere Importe lassen sich bereits einreihen. Änderungen in Apple Fotos werden in Gruppen von zwanzig Fotos übertragen; bei Fehlern werden sie einzeln erneut versucht.
Ein wartender Import lässt sich in der Aktivitätsliste abbrechen, bevor Ordner, Alben oder Fotos entstehen. Während des Kopierens wird der laufende Schreibvorgang beendet; fertige Kopien bleiben erhalten. Weitere Schreibvorgänge oder Wiederholungen beginnen nicht mehr.
Nach Abschluss aktualisiert sich die Anzahl neuer Fotos auf der Karte. Fehler erscheinen in der Zeile. Über den Fehlerdetails in der Aktivitätsliste zeigt ein Hinweis Dateinamen, Ursachen und gegebenenfalls wiederherzustellende Pfade.
RAW+JPEG. Ein Paar wird als ein Foto mit JPEG-Darstellung und RAW-Original in Apple Fotos importiert. Einzelne RAW-Dateien werden allein importiert.
Die Karte wird nicht zur Quelle. Auswerfen erhält die fertigen Kopien. Apple-Fotos-Importe erscheinen nach bestätigter Erstellung und abgeschlossener Synchronisierung im Katalog; Ordnerimporte nach dem Einlesen der zuständigen Quelle.